Sabina Geissbühler-Strupler



NEIN zur Konzernverantwortungsinitiative und damit JA zum INDIREKTEN GEGENVORSCHLAG:


WILLKOMMEN!

Sabina Geissbühler-Strupler


Eltern lassen sich nicht mehr in ein ökologisches Räderwerk einspannen

Eine Studie von Avenir Suisse fordert, dass Mütter nach der Geburt ihres Kindes sofort ein mindestens 80%-iges, ausserhäusliches Arbeitspensum aufnehmen. Zusätzlich soll der Staat mittels noch höherer Krippenfinanzierung und der Änderung des Steuersystems finanzielle Anreize schaffen. Es wird suggeriert, dass die Erziehungsarbeit der Eltern keine Arbeit sei, da kein Geld fliesst. Dabei wird das Kindswohl ausser Acht gelassen. Die Forderungen verlangen von der Gesellschaft, dass sie wie ein ökonomisches Räderwerk funktioniert, und die Kinder elternlos aufwachsen. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass junge Erwachsene bei aktuellen Befragungen nach ihren Zukunftsvorstellungen das Zusammenleben und die gegenseitige Wertschätzung in der Familie als erste Priorität angegeben haben. Deshalb müssen endlich sowohl für Väter wie für Mütter mehr Teilzeitstellen geschaffen werden, damit Eltern die Möglichkeit erhalten, in Eigenverantwortung ihre Kinder auf ihrem Lebensweg selbst zu betreuen und zu begleiten.

Diese zwei Studien zeigen deutlich die Wichtigkeit der Familie in der Beurteilung von jungen Menschen. Dies müsste Avenir Suisse bei ihren Forderungen berücksichtigen:

- Jugendwertestudie Oktober 2019 von Prof. Bernhard Heinzlmaier
- Familie für Schweizer Jugendliche wichtig

Eine absolute Renaissance unter Jugendlichen erlebt die Familie.
Sie ist ihr wichtigster Lebensbereich (76%), gefolgt von Freunden und Bekannten (71%). Religion (13%) und Politik (13,5%) sind in der Lebenswelt der Jugendlichen nahezu irrelevant.

Beruf und Arbeit spielen für junge Erwachsene in der Schweiz eine wichtige, aber nicht die wichtigste Rolle. Gemäss der Schweizer Jugendbefragung ch-x geniesst der Beruf nur dritte Priorität. Wichtiger sind den Befragten Familie und Freunde. Auf einer Wichtigkeitsskala von 1 bis 5 erreichen Familie, Partner und Kinder bei den Männern eine 4 und bei den Frauen eine 4,3 – unabhängig davon, ob es sich bei den Befragten um Schweizer oder Ausländer handelte. Die Bedeutung von Arbeit, Beruf und Ausbildung erreicht bei den Schweizer und Schweizerinnen einen Wert von 3,2, wie aus dem Studienbericht hervorgeht. Die ausländischen Befragten räumen diesem Themenkreis eine höhere Bedeutung ein. Bei Ausländern wurde ein Wert von 3,4 erreicht. Bei Ausländerinnen gar ein Wert von 3,6.

Ihre Sabina Geissbühler-Strupler


 

















































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