Sabina Geissbühler-Strupler



WILLKOMMEN!


Teamteaching für den Kindergarten und die 1./2. Primarklasse, wurde im Grossen Rat angenommen!

Seit der Einschulung von Vierjährigen und einer verstärkten Integration aller Kinder in Regelklassen ist die Situation für Lehrpersonen des Zyklus 1 (Kindergarten/ 1. und 2. Klasse) sehr schwierig geworden. Deshalb ist die Forderung nach 150 Lehrpersonen-Stellenprozenten bei Klassen mit diesen kleinen, noch unselbständigen Kindern mehr als berechtigt. 150 Lehrpersonen-Stellenprozente sind in jeder Basisstufenklasse (4- bis 7-Jährige in derselben Klasse) selbstverständlich. In der Interpellationsantwort der BKD zu den Kosten einer Basisstufenklasse mit 150 Lehrpersonen-Stellenprozenten bekamen wir die Bestätigung, dass diese nur marginal mehr kosten würde. So würden beim Teamteaching (150% Anstellungen) weniger Fördermassnahmen wie zum Beispiel Heilpädadgogik, Psychomotorik nötig. Diese Förderlehrpersonen, die stundenweise anwesend sind, kosten den Kanton/ die Gemeinden mehr; sie sind drei Lohnklassen höher eingestuft. Auch wenn die Kindergärtnerin zur Förderung eines Trisomie-21-Kindes für dieses zum Beispiel 6 Lektionen Privatunterricht erhält, ist die Entlastung bescheiden.
Die meisten Bildungspolitiker/-innen waren immer der Meinung, dass möglichst wenige Lehrpersonen an einer Klasse unterrichten sollten. Dies wirkt sich erwiesenermassen positiv auf die Kleinkinder aus. Auch würden für die Klassenlehrperson die vielen Absprachen und Koordinationsaufgaben mit diesen SOS-Lehrer/-innen, Heilpädagogen, etc. grösstenteils wegfallen. Da wir in den letzten Jahren in der Volksschule vor allem die Angebote für Minderheiten (Fremdsprachige, Migrantenkinder, leistungsschwache und verhaltensauffällige Kinder) ausgebaut haben, war ein «JA» zu 150 Lehrpersonen-Stellenprozente für Klassen mit «Schulstartenden», dringend nötig. Alle Kinder können davon profitieren.
Übrigens haben Krippen und Tagesschulen bereits ab 10 Kindern eine zweite Betreuerperson; da sollte es selbstverständlich sein, dass sich «1 ½ Lehrpersonen» um eine Schulklasse mit bis zu 24 kleinen Kindern kümmern können.

Ihre Sabina Geissbühler-Strupler


 

















































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