Aktuell


Abschied von unserem lieben Mueti

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Magdalena Strupler – Wespi
23.7.1922 - 9.7.2017

Sie durfte kurz vor ihrem 95. Geburtstag zu Hause ohne lange Leidenszeit friedlich einschlafen.

Link zur Todesanzeige [586 KB]

 


UNO-Drogentag vom 26. Juni 2017

Die Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen teilt die Meinung der UNO-Drogenkontrollbehörde (INCB), dass der Drogenhandel und -konsum vor allem für die Industriestaaten eine der grössten Gefahren für unsere Jugend darstellen.
Kenner/-innen von wissenschaftlichen Studien sprechen sich klar gegen eine Verharmlosung des Drogenkonsums aus. Denn die Folgen, insbesondere des Cannabiskonsums, sind nicht selten Schul- und Lehrabbrüche, Jugendarbeitslosigkeit und Gewalttaten.
Die Informationsstandaktionen mit Cannabis- / und Alkoholbrillen zogen vor allem Jugendliche an und zeigten ihnen, wie sich nach einem Joint oder nach Alkoholmissbrauch die Wahrnehmung verändert. Schwierigkeiten gab es dann beim Fangen eines Balles oder beim Gerade aus Gehen auf einer vorgegebenen Linie.


Abschied von Galaxie

25 Jahre lang war das Pferd Galaxie wie ein Mitglied unserer 6-köpfigen Familie. Sie wurde mit viel Einfühlungsvermögen und Konsequenz von unserer Tochter Andrea erzogen. Sie erreichte als Pferdeflüsterin das schier unmögliche: Galaxie war sowohl ein temperamentvolles Springpferd, als auch eine einmalig wertvolle Hilfe bei der Therapie von Menschen. Als Begleiterin auf Concours staunte ich immer wieder über die Springfreude von Galaxie und die Harmonie zwischen Andrea und dem Pferd. Bei der (Therapie-) Arbeit mit Kindern und Erwachsenen zeigte das Pferd Zuverlässigkeit und grosses Vertrauen "seiner Meisterin" gegenüber. Leider mussten wir Ende 2016 von unserer geliebten Wegbegleiterin Abschied nehmen. Sie wurde 31 Jahre alt, dies ist gleichbedeutend wie 124 Menschenleben.

 


Lehrplan 21


Überforderte Schulkinder und Lehrpersonen sind eine Folge der Schulreformen
Zur Motionsantwort des Regierungsrates vom 28.11.2016:

Die unzähligen Schulreformen wurden undemokratisch vom Regierungsrat und seiner Verwaltung durchgesetzt. Die Reformitis verursacht neben viel Unruhe, überforderten Schulkindern und jährlich über hundert Burnouts bei Lehrpersonen, vor allem hohe Kosten von jährlich ca. 200 Mio. CHF. Dies nachweislich ohne pädagogischen Mehrwert.
Beim anstehenden Reformschritt, der Einführung des Lehrplans 21, sollen die Lehrpersonen nicht mehr Wissen vermitteln, sondern nur noch als Coaches das selbstgesteuerte Lernen der Kinder organisatorisch begleiten. Als Folge des individualisierten Unterrichts werden die Schulkinder mit Mehrlektionen von jährlich 30 Mio. CHF belastet. Nun haben Grossrätinnen und Grossräte vom Regierungsrat verlangt, dass die teuren Lehrerfortbildungskurse zur Einführung des LP 21 bis zur Abstimmung über die Initiative sistiert werden sollten. Doch wie im ganzen Bildungsbereich kam auch bei diesem Vorstoss die stereotype Antwort: «Bei der vorliegenden Motion handelt es sich um eine Motion im abschliessenden Zuständigkeitsbereich des Regierungsrates (Richtlinienmotion). Bei Richtlinienmotionen bleibt die Entscheidverantwortung beim Regierungsrat».

Es ist an der Zeit, dass die wichtigsten Weichenstellungen in Bildungsfragen in einer breiten Öffentlichkeit und der Politik diskutiert und zum Wohle unserer Kinder entschieden werden.

Hier gelangen Sie zur entsprechenden Motion: Keine vorzeitige Einführung des Lehrplans 21


Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk


VOLKSINITIATIVE KANTON BERN

Newsletter Nr. 5 vom 1. August 2016: Endspurt geglückt! [52 KB]

Hier [122 KB] können Sie die Unterschriftenbogen herunterladen.

Als Mitglied des Unterstützungskomitees würde es mich freuen, wenn Sie mir ausgedruckte, unterschriebene Unterschriftenbogen an:

Sabina Geissbühler-Strupler
Halen 18
3037 Herrenschwanden

zusenden würden. Bitte beachten Sie, dass bei jedem Bogen Ihre politische Wohngemeinde eingetragen werden muss. Es hat mich gefreut, dass eine Elterngruppe im Kanton Bern doch noch die Initiative „Für demokratische Mitsprache - Lehrpläne vors Volk“ lanciert hat. Würde der vorgeschlagene Lehrplan eingeführt und umgesetzt, würde unsere gute, im Ausland als Vorbild angesehene Volksschule grossen Schaden erleiden. Beim Lehrplan 21 fehlen Jahresziele, wodurch eine Harmonisierung unter den Schulen verunmöglicht wird. Das im Lehrplan propagierte selbst gesteuerte Lernen wird viele Kinder überfordern und zusätzlichen Förderunterricht verlangen. Dies wird zu Chancenungleichheit führen, indem wohlhabende Eltern ihre Kinder in eine Privatschule schicken werden. Fächer wie Geschichte, Geografie werden als Sammelfach Natur/Mensch/Gesellschaft zusammengefasst, und auch hier fehlen Stoffziele.
Die geplanten, neuen Lehrmittel sollen einen digitalen Unterricht vorantreiben, in welchem jedes Kind am Computer oder Tablet für sich arbeiten soll.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und freue mich auf Ihre Rückmeldung. Besten Dank für Ihr Engagement für eine pädagogisch gute Volksschule mit verantwortungsbewussten Lehrpersonen und glücklichen, leistungswilligen Kindern, bei welchen Kopf, Herz und Hand gefördert werden.

Weitere Informationen:

Hier kommen Sie zum 365- seitigen Monster-Lehrplan, der von Lehrpersonen eine 20-tägige Einführung erfordert. Mehrkosten für die Einführung und wiederkehrend ca. 30 Mio. CHF.

Welche Auswirkungen hat eine Digitalisierung unserer Volksschule auf die Entwicklung unserer Kinder? [13 KB]

10 wichtige, dem Lehrplan 21 widersprechende Thesen zur Bildung an unseren Volksschulen. [77 KB]

Ein interessanter Artikel aus Deutschland betreffend die Auswirkungen auf die Schulen nach der Einf ührung des LP 21. Wollen wir das in der Schweiz?

Hier eine Auswahl aus den 363 Kompetenzen des Lehrplans 21, welche die Lehrpersonen bei den Kindern beurteilen müssen:
Die Schülerinnen und Schüler können Elemente und Merkmale von Räumen in Darstellungsmitteln auffinden sowie raumbezogene Orientierungsraster aufbauen und anwenden.
Die Schülerinnen und Schüler können Formen des Unterwegs-Seins von Menschen, Gütern und Nachrichten erkunden sowie Nutzen und Folgen des Unterwegs-Sein für Mensch und Umwelt abschätzen.
Die Schülerinnen und Schüler können die ästhetische Wirkung von Hörtexten entdecken und beschreiben.
Die Schülerinnen und Schüler können Sachsituationen zur Statistik, Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit erforschen, Vermutungen formulieren und überprüfen.
Die Schülerinnen und Schüler können Formen und Verfahren konstruktiver Konfliktbearbeitung anwenden.
Die Schülerinnen und Schüler können Konsumentscheidungen mittels einfacher Nutzwertanalysen begründen.
Die Schülerinnen und Schüler können verschiedene Varietäten der Fremdsprachen wahrnehmen.

 


20 Jahre Info-Bulletin "Eltern gegen Drogen"


Zum 20-jährigen Jubiläum des Informationsbulletins "Eltern gegen Drogen" wurde eine Jubiläumsausgabe herausgegeben, die die Drogenpolitik und ihre Auswirkungen einst und jetzt beleuchtet.

Hier können Sie die
Jubiläumsausgabe als pdf [2'875 KB] herunterladen.

 


Drogenbekämpfer durften in die Luft


Am 5. Juni 2014 fand zum Internationalen UNO-Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel vom 26. Juni 2014 unter dem Motto „Abheben ohne Drogen“ ein Paragliding-Flug mit den Nationalrätinnen Andrea Geissbühler (SVP, Bern), Yannick Buttet (CVP, Wallis), Yvette Estermann (SVP, Luzern), Verena Herzog (SVP, Thurgau) und der Grossrätin Sabina Geissbühler-Strupler (SVP, Bern) statt.

Link zum Artikel vom 6. Juni 2014 im Oberländer [970 KB]

 
 


Spardebatte im Berner Grossen Rat im November 2013


Liebe Website-Besucherinnen und -Besucher

Da ich unzählige Male von Politik interessierten Kreisen betreffend die Spardebatte im Berner Grossen Rat vom November 2013 angesprochen wurde und festgestellt habe, dass diese die wichtigen Fakten nicht kennen, will ich sie hier kommunizieren. Die diskutierten Sparmassnahmen waren fast ausschliesslich Vorschläge des rot/grün dominierten Berner Regierungsrates wie die unsinnigen, provokativen Sparvorschläge bei der Spitex, bei der Psychiatrie, streichen von 100 Polizeistellen (es fehlen aber 130!), aber auch die Schliessung der Gartenbauschule Oeschberg, Aufhebung verschiedener Ausbildungsgänge an den Lehrwerkstätten in Bern, ja sogar die Erhöhung des Durchschnitts der Klassengrösse an der Volksschule. Dies sind Fakten, Schwarz auf Weiss.
Natürlich hat der Grosse Rat in der Volksschule zum Beispiel mit der Integration aller „Problemkinder“ in Regelklassen aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung getroffen, die ich mit einem Vorstoss abzuwenden versuchte. In der Zwischenzeit werden dermassen viele Kinder der Regelklassen therapiert, dass der reguläre Unterricht kaum mehr gewährleistet werden kann. Als Folge davon, müssten die Regelklassen dringend verkleinert werden. Die Kosten sind explodiert und betragen 85,4 Mio. CHF. Obschon die zum Teil fragwürdigen Reformen wie Schulleitungen, Tagesschulen, Schulsozialarbeit, Basisstufen, Frühsprachenlernen, 11-jährige obligatorische Schulzeit nicht wesentlich zu einer besseren Bildung beitragen, verursachen sie auch in den Gemeinden enorme Kosten. Daher ist es polemisch zu behaupten, die Bildung werde zu Tode gespart, sondern Tatsache ist, dass die Gelder für die Bildung für fragwürdige Projekte verwendet werden.
Dass die Mehrheit des Grossen Rates für eine Anhebung der eigenen Entschädigung gestimmt hat, empfinde ich in dieser finanziell angespannten Lage des Kantons als unangebracht.


1. Nationaler Clean-Up-Day vom 21.09.2013

Am 1. Nationalen Clean-Up-Day oder „Abfallsammeltag“, am 21. September 2013, haben einige Idealistinnen und Idealisten mit mir zusammen entlang der alten Stundensteine aus dem Jahr 1825 Abfall eingesammelt!

Unser Ziel war es, vom Stundenstein „8 Stunden von Bern“ (bei Gampelen im Berner Seeland), entlang der alten Kantonsstrasse bis Herrenschwanden (1 Stund von Bern), in Zweiergruppen, links und rechts an den Strassenrändern weggeworfenen Abfall einzusammeln. Die Distanz von einem Stundenstein zum anderen entspricht 4,800 km. Ich war schockiert, aber auch wütend, über die achtlos aus den Autofenstern geworfenen Red Bull-Dosen, Bierdosen, Zigarettenpäckli und vieles mehr. Vor allem das Littering in den Zuckerrüben- und Maisfeldern ist eine Frechheit unseren Bauern gegenüber. Ich hätte nie gedacht, dass wir von einem Stundenstein zum andern durchschnittlich 12 Abfallsäcke hätten füllen können.

 


Schliessung der Halenstrasse

Die Schliessung der Halenstrasse führt zu massiver, zusätzlicher Luftverschmutzung

Recherchen betreffend die Schliessung der Halenstrasse zeigen deutlich, dass die vom Regierungsrat beschlossenen Massnahmen, nach denen eine allfällige Schliessung der Halenstrasse gerechtfertigt wäre, nie umgesetzt wurden. So steht im Regierungsratsbeschluss vom 29. Mai 2002, dass vor und nach der Schliessung der Halenstrasse eine Wirkungskontrolle bezüglich lufthygienscher Auswirkungen sowie eine Verkehrszählung zur Eruierung der Verkehrsströme erfolgen müssten.

Weshalb die Auswirkung der Sperrung der Halenstrasse nicht wie vorgesehen vorgenommen wurde, erklären Berechnungen unsererseits betreffend der zusätzlichen Umwegkilometer und des damit verbundenen zusätzlichen CO-2 Ausstosses. Die wegen der Schliessung der Halenstrasse berechneten 1'070'502 km Umweg verursachen ungefähr einen CO-2- Ausstoss von 233 Tonnen pro Jahr. Diese Berechnung zeigt klipp und klar, dass eine Sperrung der Halenstrasse, der wichtigsten und direktesten Verbindungsstrasse vom Norden der Stadt Bern, dem Argument des besseren Umweltschutzes nicht stand hält.

Auch ist es unverständlich, dass bei leerer Staatskasse eine funktionierende Strasse geschlossen und zurückgebaut wird. Dafür sollen die beiden Kreisel an der Brüggbodenstrasse und in der Länggasse abgerissen und die Kreuzungen mit Lichtsignalen versehen werden. Da ein Stau vorprogrammiert ist, und die Postautos die Verbindung auch zum Bahnhof ohne Verspätung gewährleisten müssen, müssten Millionen von Steuerfranken für eine Busspur auf der Brüggboden-, Bremgarten- und Neubrückstrasse aufgewendet werden.

All diese Erkenntnisse müssen dazu führen, dass die GemeindevertreterInnen nochmals über die Bücher gehen und vom Regierungsrat und vom Gemeinderat der Stadt Bern vor einer definitiven Schliessung und einem Rückbau der Halenstrasse die versprochene Vor- und Nachuntersuchung verlangen.

Siehe auch Berner Zeitung vom 22. Juli 2011: Was der Neufeldtunnel für die Luft bringt, steht erst 2013 fest.


NOTIZ betreffend: Zusätzlicher Treibstoffverbrauch wegen der Sperrung der Halenstrasse
Hier eine Berechnung einer Fachperson zum Treibstoffverbrauch und damit zur zusätzlichen Umweltbelastung wegen der Halenstrassensperrung. Diese zeigt, dass das Argument "Umweltschutz" nicht zählen kann. Nun hoffen wir auf eine Beurteilung in unserem Sinne durch das Verwaltungsgericht.

Berechnung Anzahl Kilometer und Treibstoff in Liter pro Jahr

Grundlage:

Montag bis Freitag verkehren pro Tag 224 Kurse via Neubrückstrasse – Lindenhof. Total 1120 Fahrten pro Woche. (Mo – Fr)

Am Samstag verkehren 156 Kurse via Neubrückstrasse – Lindenhof.

Am Sonntag verkehren 148 Kurse via Neubrückstrasse – Lindenhof.

(In den oben genannten Zahlen sind alle Kurse in beide Richtungen berücksichtigt).

Dies ergibt pro Woche 1‘424 Fahrten und pro Jahr (52 Wochen) 74‘048 Fahrten.

Mehrweg pro Fahrt via Lindenhof – Neubrückstrasse ca. 650 Meter. (Berechnung Routenplaner Google Maps)

Bei 74‘048 Fahrten ergibt dies pro Jahr 48‘131 Mehr-Kilometer.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 40 Liter auf 100 Kilometer ergibt dies einen Mehrverbrauch von 19‘252 Liter Diesel pro Jahr.

Bei einem Dieselpreis von CHF 1.80 ergibt dies Mehrkosten für Treibstoff von ca. CHF 34‘654 pro Jahr.

 


Petition für abstinenzorientierte Drogenpolitik

Zum Internationalen UNO-Tag gegen Drogenmissbrauch und Drogenhandel vom 26. Juni 2012 hat die Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen eine Petition für eine abstinenzorientierte Drogenpolitik und gegen eine Legalisierung von Drogen lanciert.

Der Text der Petition mit Unterschriftenbogen zum Sammeln von Unterschriften können Sie

hier [167 KB]

herunterladen.

 


Kinder brauchen Wurzeln und Flügel

Gedanken zur Bildungsdebatte im Grossen Rat, 27.11.2011
Da neu bereits Kleinkinder, welche vor dem 31.Juli vierjährig geworden sind, im darauf folgenden August die obligatorische 11-jährige Schulzeit antreten müssen, hätte diese Tatsache in der Revision des Volksschulgesetzes auch gebührend berücksichtigt werden müssen. Diese Chance einer kindsgerechten Anpassung des Gesetzes wurde aber im Grossen Rat verpasst. Blockzeiten von mindestens vier Lektionen an jedem Vormittag wurden gesetzlich verankert, obwohl diese langen Präsenzzeiten bei vielen Kindern (vor allem für Vier- und Fünfjährige) zu einer Überforderung führen wirden. Eine weitere Zunahme von typischen Erwachsenenleiden schon bei Kleinkindern wie Schlafschwierigkeiten, Essstörungen und Depressionen als Auswirkungen von Alltagsstress wird dabei in Kauf genommen. Bei der Forderung nach Blockzeiten und Tagesschulen geht es den meisten PolitikerInnen um ein ideologisches oder ein wirtschaftliches Ziel. So lautet das „Zauberwort“ gewisser politischer Kreise „Chancengleichheit“; sie wollen, dass alle Kinder möglichst früh unter den gleichen Bedingungen erzogen werden. Das Ziel der Wirtschaftlobby wiederum ist das Einbinden von allen Vätern und Müttern in den Arbeitsprozess. Dabei wird vergessen, dass die Geborgenheit und Zuwendung, welche der „Nesthocker“ Mensch im Kindesalter für seine Entwicklung gebraucht, beschnitten wird. Die Bedürfnisse der Kinder werden ignoriert, und schon von den Kleinkindern wird das Einordnen in eine grosse Kindergruppe und in den Arbeitsrhythmus der Erwachsenen verlangt. Damit diese Kinder ihre Defizite aufarbeiten können, stellt der Kanton unzählige Fördermassnahmen zur Verfügung, die natürlich von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen. So wurden im Jahre 2009/2010 für 12 Millionen Franken 81 neue Stellen für Sonder- und Stützunterricht geschaffen, und neu werden die Schulsozialarbeit und die Basisstufe eingeführt. Auch wurde vergessen, dass Jahrgangsklassen als eine Errungenschaft galten, da die Förderung der Schulkinder optimiert wird, wenn diese einigermassen dieselben Bedürfnisse und Interessen haben. Dies ist bei Gleichaltrigen am besten gewährleistet.

Nun sollen zur Kompensation dieser Millionen verschlingenden Reformprojekte Lektionen im Werk- und Natur/ Mensch/ Mitweltunterricht gekürzt und Schulen geschlossen werden. Vorschläge zur Stärkung der musischen Bildung wurden verworfen, und die zukünftigen Kindergärtnerinnen und Unterstufenlehrkräfte können in ihrer Ausbildung aus den Fächern Werken, Sport/Bewegung und Musik/Singen je nach Lust und Laune eines abwählen! Die Förderung unserer Kinder mit Angeboten für Kopf, Herz und Hand bleibt immer mehr auf der Strecke! Eltern und die politischen Behörden sollten die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Kinder das bekommen, was sie gebrauchen: Kinder brauchen Wurzeln und Flügel (J.W. Goethe).

 


SVP lanciert «Familien-Initiative»

Die SVP- Familieninitiative ist ein erster Schritt zu einer freiheitlichen, selbstverantwortlichen Familienpolitik!

Das SVP-CO-Präsidium des Berner Komitées zur Familien-Initiative freut sich, dass die Einreichung von über 100'000 Unterschriften am Dienstag, 12. Juli 2011, um 13.45 Uhr bei der Bundeskanzlei (Bundeshaus West, Aareseite) stattfinden konnte.

Immer wieder werden andere europäische Länder und deren vorbildliche familienfreundliche Tagesstrukturen zitiert. Zwar gewähren diese Länder einen ausgedehnten Mutterschaftsurlaub und familienexterne Kinderbetreuung an, bezahlt werden diese staatlichen Leistungen aber von den Einwohnern und Einwohnerinnen. Die Abgabenquote liegt gemäss eines Berichts der OECD in Deutschland und in Frankreich bei ca. 45% und im vielgepriesenen Schweden bei ca. 55%. Diese hohen Abgaben (Steuern, Sozialabgaben) zwingen beide Elternteile dazu, 100% ausser Haus zu arbeiten. Dies bedeutet, dass die Eltern, sobald der Mutterschaftsurlaub vorbei ist, viel weniger Zeit für die Kinderbetreuung aufwenden können, als dies bei uns üblich ist. Für das Wohl unserer Familien ist es wichtig, dass bei uns die Abgabenquote nicht weiter ansteigt und ein grosszügiger Kinder-Steuerabzug eingeführt wird. Dank den Forderungen der Familien-Initiative wird sich bei einer Zustimmung der Bevölkerung in der Schweiz eine weltweit einmalige, nachhaltige Familienpolitik durchsetzen, in welcher nicht wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen, sondern die Bedürfnisse der Kinder, welche das Recht haben, von Vater und Mutter intensive Zuwendung zu erhalten. Die Eltern werden damit eine echte Wahlfreiheit haben wie sie Familien- und Berufsarbeit organisieren wollen und die Familien, welche ihre Kinder selber betreuen, werden nicht mehr diskriminiert werden.

Das CO-Präsidium:
Sabina Geissbühler-Strupler, Grossrätin SVP, Herrenschwanden, N. 076 313 32 75
Werner Gartenmann, Gemeinderat SVP, Matten
Sandra Ryser-Liebi, Stadträtin SVP, Thun
Beat Spahni, Sozialpädagoge, SVP, Safnern
Thomas Knutti, Sektionspräsident SVP, Därstetten

Siehe dazu auch Link zur SF Tagesschau vom 12. Juli 2011: SVP lanciert «Familien-Initiative»: Eine neu lancierte Initiative der SVP verlangt, dass alle Familien mit Kindern in den Genuss von Steuersenkungen kommen sollen, nicht nur Familien, die ihre Kinder in Krippen betreuen lassen.


Stadtnomaden

Die staatspolitisch fragwürdige Argumentation der rot/grünen Stadtregierung

Die Absicht der rot/grünen Stadtregierung die Stadtnomaden auf dem Grundstück bei der Neubrücke zu stationieren, hat berechtigterweise zu über hundert Einsprachen geführt. Vor allem die Begründung und Rechtfertigung des Berner Gemeinderates betreffend einer Ausnahmebewilligung ist verwerflich. Er meint: Mit der Stationierung der Stadtnomaden auf diesem Grundstück könnte verhindert werden, dass diese mutmasslich illegal Grundstücke von Dritten besetzen würden und solche Besetzungen und Räumungen jeweils mit erheblichen negativen Auswirkungen verbunden seien. Dies ist eine staatspolitisch fragwürdige Argumentation. Sie zeigt, dass die Stadt einmal mehr nicht gewillt ist, Ihre Probleme zu lösen, alle Bürgerinnen und Bürger gleich zu behandeln und die Gesetze durchzusetzen. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Herrenschwanden und Bremgarten wurden bis anhin schon genügend durch von der Stadt Bern injizierte Massnahmen wie die ARA, die Zaffaraya-Siedlung, den zusätzlichen Strassenlärm seit der Waldrodung und die Luftverschmutzung durch den grossen Verkehrsstrom auf der Brüggbodenstrasse, sowie die alltäglichen Staus an der Bremgartenstrasse wegen der unsinnigen Schliessung der Halenstrasse in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Aus all diesen Gründen darf das Bauvorhaben für „alternatives Wohnen“ nicht bewilligt werden. (Juli 2011)



Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen

Kundgebung beim Bundeshaus am 13. September 2010
Die Kundgebung am 1. Tag der Herbstsession der National- und Ständeräte kann als Erfolg verbucht werden. Mit Transparenten und Flyers wurde auf die unhaltbare Situation bei der Umsetzung des Betäubungsmittelgesetzes und auf die Missachtung des Volkswillens durch die sogenannte Drogen-Expertenkommission hingewiesen.

Hier einige Eindrücke:


SVP-Bildungspolitik durch Studie bestätigt!

Die Nationalfondsstudie zum Thema "Entwicklung von verschiedensten Kompetenzen von PrimarschülerInnen der ersten und zweiten Klasse im Umfeld von Schulstrukturen"
mit weniger Lektionen dafür Halbklassenunterricht, mit Blockzeiten (morgens immer von 8 bis 12h), mit Tagesschulen (Betreuung vor und nach der Schule und über Mittag) zeigt Untersuchungsergebnisse bei Schuleintritt und am Ende der ersten sowie am Ende der zweiten Klasse. Die Studie belegt, dass vor allem Kinder mit einem tiefen Leistungsstand von einer Förderung in einer kleinen Gruppe von 10 bis 12 Kindern - wie sie in den Tagesschulen üblich ist - profitieren können. Es stellte sich aber auch heraus, dass die Bildungs- und Betreuungsqualität in der Familie den grössten Einfluss auf die schulischen Leistungen und sozialen Fähigkeiten der Kinder hat. Dabei spielt der Schulabschluss der Eltern keine Rolle. Gute sprachliche Leistungen bedingen sprachliche Interaktionen mit Erwachsenen und konnten vor allem bei Kindern in schweizerdeutsch sprechenden Familien gefunden werden. Interessant ist auch die Aussage, dass je mehr Leistungskontrollen in Deutsch und Mathematik durchgeführt wurden, desto höher sei die Aktivierung und Motivation der Kinder gewesen. Wichtig für den Schulerfolg sei auch das angemessene Unterrichtstempo und möglichst wenig verschiedene Lehrpersonen an einer Klasse. Die im Halbklassenunterricht geschulten Kinder, wie es in der Schweiz auf der Unterstufe üblich war, schnitten im Vergleich zu den Kindern, die den Blockunterricht besuchten, also mit deutlich mehr Schulstunden, gleich gut ab.

Diese Studie untermauert mehrheitlich die Forderungen der SVP-Bildungspolitik:

 

Wir wollen weiterhin eine familienfreundliche, leistungsorientierte Schule nach dem Motto: „Jedem das Seine und nicht jedem das Gleiche“. Die Eltern müssen in Selbstverantwortung entscheiden können, wie sie die ausserschulische Betreuung der Kinder regeln wollen. Die Organisation und Finanzierung einer flächendeckenden Fremdbetreuung der Kinder durch den Staat wie dies der Erziehungsdirektor und die linken PolitikerInnen geplant haben, müssen gestoppt werden.Die Finanzen des Kantons im Bildungsbereich sind für den Bildungsauftrag und nicht für die ausserschulische Betreuung bestimmt!


Berner Komitee für die SVP-Familieninitiative

Das Co-Präsidium des Berner Komitees für die SVP-Familieninitiative ist gegründet worden. Es besteht aus Grossrätin Sabina Geissbühler-Strupler, Gemeinderat Werner Gartenmann, Stadträtin Sandra Ryser-Liebi, Sozialpädagoge Beat Spahni und Sektionspräsident Thomas Knutti.
Familienexterne Betreuung ab frühester Kindheit ist „in“ und wird mit Schlagworten wie „Professionalität“ und „Chancengleichheit“ angepriesen. Je länger je mehr werden Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen, finanziell benachteiligt und damit unter Druck gesetzt. Vor dem Hintergrund der aktuell in einem anderen Bereich heftig geführten politischen Diskussion über Nicht-Diskriminierung von Minderheiten ist dies besonders stossend. Die Zeit ist reif für die Gleichstellung der eigenverantwortlichen Familie durch eine steuerliche Gleichbehandlung.
Seit Jahren versuchen linke Politikerinnen und Politiker einen Ausbau einer flächendeckenden familienexternen und vom Staat finanzierten, Kinderbetreuung zu erzwingen. Dabei werden die Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen, finanziell benachteiligt und damit unter Druck gesetzt. Schlagworte wie „Professionalität“ und „Chancengleichheit“ können nicht darüber hinweg täuschen, dass ein Kind in den ersten Lebensjahren vor allem viel Zeit für sich und für den Aufbau der Beziehung zu seinen engsten Bezugspersonen braucht. Hier braucht es individuelle Betreuung, die nur im kleinen Kreis gewährleistet ist.
Müssen sich Kinder zu früh in eine Gruppe einfügen, entwickelt sich das Kind schon im Vorschulalter entweder zum Duckmäuser oder zum Ellbogentyp. Stress und Gesundheitsstörungen können die Folge von zu frühem Einfügen in den Rhythmus der externen Betreuung und damit ja meist in den Rhythmus der arbeitstätigen Eltern sein. Das heisst, die Betreuung in der Familie bringt sehr direkt volkswirtschaftlichen Nutzen durch weniger Krankheitskosten und Folgeproblemen und ist damit auch finanziell dem volkswirtschaftlichen Nutzen durch die Erwerbstätigkeit von Eltern gleichzusetzen.
Anstatt die Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, unter Druck zu setzen und finanziell zu benachteiligen, sollen sie vielmehr ermutigt werden, ihre Kinder in der Vorschulzeit selber zu betreuen. Dies will die Familieninitiative mit den Steuerabzügen, die mindestens gleich hoch wie die für die externe Betreuung gewährten Abzüge sein sollen, erreichen.
Das Co-Präsidium des Berner Komitees für die Familieninitiative ist überzeugt, dass die Unterschriften auch im Kanton Bern rasch beisammen sein werden und dass ein weiterer Schritt dann auch auf kantonaler Ebene erfolgen muss.

Für Auskünfte steht das Co-Präsidium des Komitees zur Verfügung:
Sabina Geissbühler-Strupler, Grossrätin SVP, Herrenschwanden 031 302 32 92
Werner Gartenmann, Gemeinderat SVP, Matten 079 301 75 52
Sandra Ryser-Liebi, Stadträtin SVP, Thun 079 711 97 18
Beat Spahni, Sozialpädagoge, SVP, Safnern 079 520 60 30
Thomas Knutti, Sektionspräsident SVP, Därstetten 079 310 60 13